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Klimawandel und Blumenzwiebeln

Klimawandel

Klimawandel. Treibhauseffekt. Die Erwärmung der Erde durch Abgasemissionen erzeugt einen Treibhauseffekt, der immer häufiger extreme klimatische Bedingungen verursacht. Während in einem Jahr die Kanäle Anfang März noch mit einer Eisschicht bedeckt sind, hat im nächsten Jahr zu der Zeit vielleicht der Frühling schon eingesetzt. Dies hat natürlich auch Auswirkungen auf die Blumenzwiebelbranche, die sowohl der Erzeuger als auch der Endverbraucher zu spüren bekommt. Man kann dem Klimawandel begegnen, indem man Blumenzwiebeln mit unterschiedlichen Blütezeiträumen, unterschiedlichen Kälteanforderungen und anderen („extremeren“) Wachstumsbedingungen einsetzt. Diese Veränderungen gehen wiederum mit anderen Anforderungen im Hinblick auf den Einsatz in öffentlichen Grünflächen einher: Verver Export und Erzeuger werden hierdurch mit einer fluktuierenden Nachfrage konfrontiert. Verver Export setzt diese Nachfrage vor allem in neue Konzepte um.

Vitalkultur 2030

Der Vision Vitalkultur 2030 zufolge bewältigt die Blumenzwiebelbranche diese Herausforderung, indem sie sich auf Nachhaltigkeit, technologische Entwicklungen und Artenvielfalt konzentriert.
Aufgrund des Klimawandels sind Blumenzwiebelkulturen immer größeren Risiken ausgesetzt. Erzeuger müssen zunehmend extremen Klimabedingungen, Überschwemmungen, Trockenheit und Versalzung die Stirn bieten. Es liegt im Interesse und in der Verantwortung der Branche, zur Erreichung der Klimaziele beizutragen, die im Rahmen der Vision in Europa und den Niederlanden festgelegt wurden (Vitalkultur 2030).

Null Energie

Ein Aspekt, der hierzu beiträgt, konzentriert sich auf den Energiebereich. Die Branche hat sich für das Jahr 2030 null Energie zum Ziel gesetzt. Die Vision beschreibt eine Reihe von Beispielen, um dieses Ziel in Angriff zu nehmen, wie die Entwicklung von neuen Methoden, um die Sommerwärme für die Energiespitzenlasten bei Trockenheit oder für die Konservierung von Blumenzwiebeln auszunutzen, die Entwicklung von innovativen Technologien für die Trocknung und Lagerung von Blumenzwiebeln, die den Energieverbrauch verringern, die Anbindung an regionale „smart Grids“ (intelligente Stromnetze), wobei Blumenzwiebelbetriebe mit anderen Energieverbrauchern zusammenarbeiten für ein intelligentes Energiemanagement.

Nachhaltige Bodenbewirtschaftung

Nachhaltige Bodenbewirtschaftung wird immer wichtiger. Praktische Beispiele hierfür sind die Anwendung von biologischen Schädlingsbekämpfungsmitteln und die Entwicklung von Vorbeugungs- und Frühwarnsystemen, um die Bekämpfung von Krankheiten gezielter anzugehen.

Quellennachweis: Duurzaam Bedrijfsleven (Bulletin Nachhaltige Wirtschaft)